Eigentlich wollte ich nur auf den Kommentar eines älteren Artikels anworten, aber irgendwie ist das ein kleeeeeiiin wenig ausgeartet.
Also, zum Ausspruch:
zum Glück gibt es auch heute noch viele Menschen, die diese Mode nicht mitmachen.
Dieser Auspruch ist zu vereinfacht. Zu sagen, das ist ne „Modeerscheinung“ fand ich schon immer ziemlich ausdruckslos. Denn immerhin kann man das ja fast allem andichten.
Entscheidend ist, wie der Mensch damit umgeht. Klar, muss man nicht alles mitmachen, es wird allerdings auch niemanden etwas aufgezwungen.
Aber wenn einem etwas gefällt, spricht nichts dagegen es auszuprobieren. Oft ist es gerade „Mode“, weil sie durch Werbung natürlich sehr präsent ist.
Ich habe mir damals aber kein Tattoo machen lassen, weil es gerade „IN war oder so ( Tattoos gibts doch außerdem schon laaange), sondern weil die Möglichkeit da war so etwas zu tun und mir es gefiel und IMMERNOCH gefällt.
Körperschmuck gibt es, wie im Post damals schon gesagt seit Anbeginn der Menschheit. Und jeder Mensch darf frei entscheiden, was er mit sich macht. ICH muss ja nicht so rumrennen, wie der andere.
Ich akzeptiere die Meinung derer, denen so etwas nicht gefällt…. GOTT SEI DANK HAT JEDER EINEN ANDEREN GESCHMACK ich zum Beispiel finde Anzüge abstoßend.
Das mit dem:
was ist, wenn sich mein Geschmack ändert, mir das Tattoo nicht mehr gefällt, ein “eingravierter” Name mich an einen Menschen erinnert, den ich zwischenzeitlich hasse?
In dem Punkt stimme ich natürlich auch zu…grob! Das ist dann einfach dumm gelaufen mit dem eingraviertem Namen. *lach* ![]()
Mittlerweile gibt es aber genügend Möglichkeiten so etwas wieder zu entfernen oder gar umzugestalten.
Der Mensch macht eben Fehler, und glücklicherweise macht er die, sonst könnte er daraus nicht lernen. Und wenn mir später mein Tattoo nicht mehr gefällt, was soll ich sagen… muss ich mich damit eben arrangieren. Das war meine Entscheidung… ich war/bin mir dessen sehr wohl bewusst, dass es nicht mehr weggeht und darum KANN/MUSS ich mich später auch damit auseinandersetzen. Ich betone: ICH muss mich damit arrangieren… nicht der Rest der Welt.
Dem Rest der Welt kann es völlig egal sein, was Schnien mit ihrem Körper anstellt, außer vllt. noch meinem Freund. Der hätte in Punkto Intimpiercings aus meiner Sicht Mitspracherecht!!! ![]()
Ich gebe zu, ich erwische mich selber, dass ich mich über die „heutige Mode“ aufrege –> diese Jogginghosen und eigenartigen Frisuren z.B.. Aber im Nachhinein lache ich über mich selbst, weil es natürlich stumpfsinnig ist, sich über verschiedene Geschmäcker aufzuregen. Das sagt ja auch NICHTS über den Menschen selbst aus. Deshalb finde ich den Kommentar:
Dass man als Jugendlicher sich ein Tatoo machen lässte, finde ich auch total “unreif”
eher nichtssagend.
Heisst das nun, dass das Tättoowieren als Erwachsener nicht unreif wäre? Und außerdem sind Jugendliche sowieso unreif, sonst wären es ja keine Jugendlichen.
Sie sind im Begriff zu wachsen, zu lernen, zu entdecken…und das bis ans Lebensende.
Mich interessiert noch eins:
Was hat den Kommentator dazu bewegt, mir seinen intoleranten Standpunkt mitzuteilen? Hat er Angst, dass ich an meiner angeblichen Unreife sterben könnte oder das man später mit dem Finger auf mich zeigt, was mir völlig egal wäre.
Wie dem auch sei, bitte ich um ein großes Augenmerk auf Zeroterms Konter-Kommentar!!! Dem kann ich nur vollstens zustimmen. DAUMEN HOCH!
