Tram-fahrer – Ein Völkchen für sich

Ich wundere mich ja oft über die Eigenheiten der Strassenbahnfahrer wie z.B.: das genaue Timing abzupassen, wenn man angerannt kommt, optimistisch auf den Öffnen-Knopf drückt um dann zu sehen wie die Tram losfährt. Oder manch rasante Kurvenfahrt, bei der schon einige gestürzt sind, weil der Fahrer wohl bald Feierabend hat.
Nicht zu vergessen diese penetranten Streiks, die übrigens  grad überfällig sind… was ist da los, seid ihr etwa (endlich) zufrieden mit dem Gehalt?

Das soziale Verhalten unserer “sympathischen” Strassenbahnfahrer ist ein bisher unerforschtes Mysterium.

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Panik

Die Menschen fastzinieren mich immer wieder… :)
Wie schnell doch Panik in einem ausbrechen kann, wenn eine völlig selbstverständliche Sache plötzlich nicht funktoniert.
–> Ich fahre mit der Tram nach Hause, stelle mich schonmal vor die Tür kurz vor der Haltestelle, Tram hält dort an, ich drücke Knopf…nichts passiert, Tür bleibt zu. Ich drücke nochmal, denn vielleicht hatte ich nicht genug gedrückt… wieder nichts.
Dann bemerke ich die vielen restlichen Mitfahrer, die leicht panisch wie geisteskrank an den Knöpfen dücken und verärgert oder verwirrt zur geschlossenen Tür blicken, während draußen ebenfalls einen Meute gehirnloser, humanoider Lebensformen Knöpfe drückt. :lol:
Ein herrliches Bild. :mrgreen:

Das nennt man dann wohl Massenverdummung oder das Gesetz des Stärkeren… das war in dem Moment der Tramfahrer, der sich bestimmt schon köstlich amüsiert hat über die ganzen Wie-Wahnsinnig-Knöpfe-Drücker.
Naja, langweiliges Ende, Türen gingen dann doch irgendwann auf (warscheinlich hat die Elektronik gesponnen) und wir konnten raus und andere rein.
Komisch trotzdem, dass alle plötzlich am Durchdrehen waren, ohne wirklich wahrzunehmen, dass es einfach nicht geht und man doch abwarten könnte… aber dann wärs ja nicht lustig geworden, danke ihr Hirnies… :P

Nachtrag: Eine Art ähnlich-ungeduldige Panik erfasste einige Minuten später dann noch eine Dame beim Bäcker. Die entschied sich nach zweimaligen erfolglosem Rufen nach der Verkäuferin, mit einer Münze energisch auf den Tresen zu klopfen, bis die arme gestresste Bäckersfrau von hinten nach vorne eilte. Dabei lächelte mich die ungeduldige Münz-Klopf-Frau noch triumphierend an, während ich und die Bäckersfrau zusammen schwesterlich die Augen verdrehten über solch plumpes Verhalten. Die Olle hat Krapfen gekauft… ich an der Verkäuferin´s Stelle hätte ihr einen mit Senf oder Chili untergejubelt… ich hät auch nichts veraten… :P

Verirrt

Schonmal in der eigen Stadt verirrt?!
ICH – HEUTE… sehr peinlich.
Aufgrund Bauarbeiten fährt eine Tram nicht dahin , wo sie normalerweise hinsoll. Mit der Absicht zum Frauenarzt zu wollen, steige ich in die entsprechende Tram, versinke die Fahrzeit über in mein Buch, überhöre den Hinweis über Fahrplanänderungen und befinde mich plötzlich an EINER Endhaltestelle… WO BIN ICH??? :shock:

Meine Verwirrung war groß… mir blieben zwei Optionen:
Die erste, einfach sitzen zu bleiben in der Tram und bis zu der Stelle zurückzufahren, an der ich den Ersatzverkehr nutzen kann. Oooooder hier auszusteigen und die Bushaltestelle zu finden, die mich laut Fahrgast zu der nächsten U-Bahnhaltestelle bringen sollte. Eine Tramhaltestelle wäre auch eine Möglichkeit gewesen, wird nur leider nicht ausgeschrieben an den Fahrplänen Also das einfache oder das andere
Ich entschied mich fürs andere:lol:

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Fies…

Ich finde unseren Stadtteil”penner” ja zugegebenermaßen schon irgendwie eklig.
Nicht weil er herumstreicht, wirres Zeug erzählt und ein offensichtliches Alkoholproblem hat, sondern weil er fuuuurchtbar stinkt.
Ich habe immer das Bedürfnis ihn in eine wohltuende, warme Badewanne zu setzen und ihm mal ein ordentliches Frühstück zu verpassen. :)

Guuuut nerven tut er auch manchmal, wenn er seinen Schnorrer-Runde am Hauptbahnhof dreht, aber er tut niemanden etwas und verhält sich seinen Lebensumständen “normal”.
Da finde ich es wirklich sehr unsozial, bzw. unter aller Sau, wenn der Tramfahrer ihm die Tür versperrt. Der Tram-Fahrer hat ihn DEFINITIV kommen sehn, denn er lief ja vorne rum und wollte durch die erste Tür gleich einsteigen. Aber neiiiin, diese Tür sperrte er (mit Sicherheit absichtlich), obwohl viele Türen der Straßenbahn noch geöffnet waren! Die hat er dann in Seelenruhe auch geschlossen. *kopfschüttel*
Also sowas muss doch nicht sein. Der Tramfahrer sollte sich in Grund und Boden schämen…
Aber streiken, dat könnse. :evil:

Mobile Sauna

Sowas wollte doch bestimmt schon jeder mal haben. Und es ist auch noch ganz einfach in der Handhabung.
Einfach an eine Bus- oder Straßenbahnhaltestelle stellen, einsteigen, schwitzen…fertig. :-)

Ein bißchen gewöhnunsbedürftig sind allerdings die “Ätherischen Düfte”, die sich im Sauna-Mobil breitmachen. Aber mit ein bißchen Geduld und häufiger Anwendung, gewöhnt man sich schnell an alle möglichen Parfümsorten, vermischt im natürlichen Schweissgeruch.
Ein erfolgreicher Saunagang ist garantiert, wenn sich besonders viele in der Tram/Bus befinden und die Sonne schön vom Himmel knallt.
Ein guter Mobil-Saunierer ist vor allem daran zu erkennen, dass er am Sitz kleben bleibt und ihm das Wasser von jeglichen Körperteilen läuft.
Bei drohendem Kreislaufkollaps empfiehlt es sich jedoch ein Fenster/ Tür zu öffnen.

Na dann wünsche ich jedem einen erholsamen Saunagang.